Berlin-Wolin-Radweginfo
 Startseite
 die Westroute
Trzebież-Świnoujście
Szczecin-Trzebież
Penkun-Szczecin
Prenzlau-Penkun
Warnitz-Prenzlau
Joachimsth.-Warnitz
Biesenthal-Joachimsthal
Berlin/Buch-Biesenthal
zur Ostroute
Berlin-Wolin-Radweginfo
Service
Karten & Bücher Shop
Mit GPS auf Radtour
Als Ausländer in Polen
Mit der Bahn auf Tour
Tourist-Informationen
Impressionen
Über uns
Impressum


 Aktualisiert am 27.05.2017
Die Westroute über Prenzlau, Szczecin und Neuwarp (252 km)
Infos und Anzeigen
Trzbież - Śinoujście/ Swinemünde (22 km + Fähre) Szczcein/Stettin - Trzbież (29 km) Penkun - Szczecin/Stettin (38 km) Prenzlau - Penkun (41 km) Warnitz - Prenzlau (25/29 km) Joachimsthal - Warnitz (32/40 km) Biesenthal - Joachimsthal (32 km) Berlin/Buch - Biesenthal (23 km)
Was Sie erwartet
sind
ausgedehnte Waldgebiete des Barnim, die Landschaft der Uckermark, die grüne Großstadt Szczecin/Stettin, die Region westlich der Odermündung und das Stettiner Haff.

Bereits wenige Meter hinter Berlin-Buch sind wir im Land Brandenburg, verlassen hinter Bernau den "Speckgürtel von Berlin" und tauchen in ein dichtes Waldgebiet ein. Wir überqueren den Finow-, den Oder-Havel- und den Werbellin-Kanal und haben bald die Schorfheide, den Werbellinsee und Joachimsthal erreicht.
Weiter geht es durch den Wald, entweder über die Blumberger Mühle oder direkt nach Steinhöfel,
entlang des Ober- und Unteruckersees, vorbei an kleinen Urlauberorten gelangen wir nach Prenzlau. Der weitere Weg, erst nach Penkun und später nach Tantow und Rosow an der Grenze, führt uns durch die Uckermark über Felder und Wiesen und durch viele kleine Ortschaften. Szczecin, die grüne Großstadt auf polnischer Seite, ist unser nächstes Ziel. Nicht ohne die Stadt zuvor ausgiebig besichtigt zu haben, fahren wir in nördlicher Richtung weiter auf kleinen Asphaltstraßen, über Wiesen, Felder und durch ausgedehnte Waldgebiete. Wir erreichen Trzebieź am Stettiner Haff und die Fähre bei Neuwarp, Altwarp oder Ueckermünde, die uns nach Świnoujście/ Swinemünde bringt. Hier nehmen wir die Stadtfähre, und sind wenige Minuten später auf der Insel Wolin.



Radreiseführer Berlin-Stettin-
Danzig-Marienburg



Kartenset mit Streckenplan













Der Weg selbst

führt in Deutschland anfangs auf sehr gut befahrbaren separaten Radwegen, später überwiegend auf befestigten, zum Teil mäßig befahrbaren Feldwegen. Auf dem polnischen Gebiet gibt es, bis auf wenige Ausnahmen in Szczecin/Stettin, (noch) keine separaten Wege für Radfahrer. Hier überwiegen die sehr gut befahrbaren, kleinen Asphaltstraßen, mit wenig Verkehr. Radwegbeschilderungen sind hier nicht zu finden.
Besondere Vorsicht erfordern hier auch die vielen Ortsdurchfahrten mit dem traditionelle Kopfsteinpflaster. Vermeiden Sie es bitte, im Zentrum von Szczecin/Stettin mit dem Rad zu fahren. Nutzen Sie hier bitte die beschriebenen Radwege oder schieben Sie das Rad.

Berge und Steigungen

die unbedingt erwähnt werden müsse, sind auf der gesamten Strecke nicht vorhanden. Etwas hügelig ist es vor Szczecin/Stettin. In der Regel sind die Steigungen aber auch hier nicht Kräfte zehrend und bereits nach 100 Metern überwunden.

Wind

weht in dieser Region gelegentlich, meist aus Nordwest weniger oft aus Ost. In den ausgedehnten Waldgebieten muss er schon stark sein, damit man ihn spürt. Allerdings ist man ihm in den waldfreien Gegenden, zum Beispiel in der Uckermark oder vor Szczezin/Stettin, nahezu schutzlos ausgeliefert. Wenn der Wind Sie stört und Sie es ermöglichen können, wählen Sie die Fahrtrichtung nach dem Wind. In Küstennähe (ab ca. 50 km) weht er meistens eine Prise stärker als im Landesinneren. Detaillierte Informationen über die aktuelle Windstärke und
-richtung der Region finden Sie bei Wetterberichten im Internet.

Übernachtungen

Abgesehen von der Küstenregion der Insel Wolin, besonders in Międzyzdroje/ Misdroy und in Trzebieź, ist es selbst in den Sommermonaten problemlos, auch kurzfristig, einen Unterkunft zu bekommen. Allerdings gilt es, die Hotels und Pensionen zu finden und die Fahrstrecken entsprechend zu planen.

Verpflegung

Mal eben die Idee haben, in der nächsten halben Stunde etwas Gutes essen zu wollen, lässt sich nicht überall auf der Strecke verwirklichen. Sicher gibt es Gaststätten mit hervorragenden und preiswerten Speiseangeboten, aber eben nicht in jedem Ort. Bitte verlassen Sie sich auch nicht darauf, dass Sie in Deutschland in jedem kleineren Ort eine Verkaufsstelle für Lebensmittel vorfinden. In den polnischen Orte, selbst in der ländlichen Region, ist das schon eher der Fall, hier sind selbst an Wochenenden kleine Geschäfte geöffnet, in denen man sich preiswert verpflegen kann.
Eine kluge Bevorratung ist trotzdem immer empfehlenswert. Die Wasserflasche wird Ihnen allerdings an jeder Haustür gefüllt und im Herbst sind auch ein paar Äpfel "im Angebot". Versuchen Sie es, die Menschen sind hier sehr hilfsbereit.

Die Bahn

Es gibt auf der gesamten Route, keine Stelle von der nicht innerhalb von 60 Minuten-Fahrt, mit dem Rad, eine Bahnstation erreicht werden kann. Es bietet sich daher förmlich an, auch Teilstrecken unserer Route zu fahren. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Tagestour von Schwedt nach Szczecin/Stettin oder für sportliche Fahrer der Abschnitt von Tantow nach Neuwarp und weiter nach Uckermünde?

Die Fähren

Die Fähren vom Festland (Neuwarp, Altwarp, Ueckermünde) auf die Insel Usedom (Kamminke, Świnoujście/Swinemünde) fahren derzeit nur an bestimmten Tagen und Zeiten. Die Fahrpläne werden immer wieder geändert. Bitte erkundigen Sie sich unbedingt vor Ihrer Tour bei den Reederein oder beim Fremdenverkehrsamt Ueckermünde nach den aktuellen Fahrplänen. Die Adressen finden Sie bei den Tourenbeschreibungen.